Unsere Praxis

FRAGEN UND ANTWORTEN

Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen. Wir hoffen Ihnen damit auf kurzem Wege weiterhelfen zu können. Sollten Sie eine Frage haben die hier nicht oder nicht ausreichend beantwortet ist, schreiben Sie uns, rufen Sie uns an oder fragen direkt in der Praxis nach.

  • Was muss ich zu einem Termin mitbringen?
  • Was muss ich bei meinem Termin / in der Praxis beachten?
  • Wird mein Kind immer vom selben Arzt /Ärztin behandelt?
  • Mir gefällt Ihre Praxis. Kann ich eine Bewertung dafür abgeben?
  • Mein Kind hat Kopfläuse. Wie gehe ich damit um?
  • Mein Kind hat Schwierigkeiten beim Einschlafen. Was kann ich tun?
  • Ich möchte mit meinem Kleinkind Babyschwimmen. Was muss ich beachten?
  • Ich stille mein Baby und es hat Blähungen. Was kann ich dagegen tun?
  • Was ist das Seh-/Amblyopie-Screening?
  • Wie sollte die Ernährung meines Kind bei akuter Durchfallerkrankung aussehen?
Was muss ich zu einem Termin mitbringen?

Bitte bringen Sie zu jedem Besuch in unserer Praxis mit:

  • Versichertenkarte
  • Vorsorgeheft
  • Impfausweis
  • eigene Decke/ Unterlage, damit Ihr Kind sich wie zuhause fühlen kann
Was muss ich bei meinem Termin / in der Praxis beachten?

Bitte …

  • kommen Sie pünktlich zum vereinbarten Termin und planen genügend Zeit ein
  • schalten Sie Ihre Handys in der Praxis aus
  • sorgen Sie dafür, dass  Schuhe selbstverständlich auf dem Fußboden bleiben
  • sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder kein Chaos hinterlassen
  • sorgen Sie dafür dass nicht mit ärztlichen Gegenständen / PC gespielt wird
  • für die Untersuchung die Kinder ausreichend weit entkleiden (z.B. Body offen zum Hochziehen!)
  • beim Husten und Niesen Ellenbeuge benutzen
  • im Sprechzimmer nicht essen und trinken
  • sagen Sie Ihrem Kind, wenn Sie es beruhigen wollen, WAS passieren wird (und nicht, was NICHT passiert, denn DAS behalten die Kinder – Sie kennen das selbst: : denken Sie mal NICHT an einen ROSA ELEFANTEN … )
Wird mein Kind immer vom selben Arzt /Ärztin behandelt?

Sie können unsere Mitarbeiterinnen bitten, von einem bestimmten Arzt behandelt zu werden; wir versuchen, das möglich zu machen, aber manchmal sind einfach bei ihm/ihr keine Termine frei.

Unser ärztliches Handeln besprechen wir miteinander und versuchen, den Leitlinien auf gemeinsame Weise zu folgen.

Mir gefällt Ihre Praxis. Kann ich eine Bewertung dafür abgeben?

Gefällt Ihnen unser Team, unsere Behandlung, Beratung, Sprechzeiten etc.?
Dann äußern Sie sich gerne im Internet über uns und geben Ihre Bewertung kostenlos ab unter www.jameda.de

Mein Kind hat Kopfläuse. Wie gehe ich damit um?

In der Checkliste der Stadt Kiel ist der Umgang mit Kopfläusen detailliert beschrieben. Sie können das Dokument bei unseren Downloads herunterladen: Checkliste „Umgang mit Kopfläussen“

Mein Kind hat Schwierigkeiten beim Einschlafen. Was kann ich tun?

Wir haben Hilfen zum Einschlafen in einem Dokument zusammengefasst, das Sie bei unseren Downloads herunterladen können: „Hilfen zum Einschlafen“

Ich möchte mit meinem Kleinkind Babyschwimmen. Was muss ich beachten?

Hier finden Sie Empfehlungen für’s Babyschwimmen
(nach K. Theiß Babyschwimmen, Aktueller Literaturstand –
KINDER- UND JUGENDARZT 45. Jg. (2014) Nr. 9, S.484-488)

  • Abschluss der Rotavirus-Impfung vor Kursbeginn
  • Wassertemperatur über 30°C (besser 33°C)
  • Schwimmbäder mit geringem Chlorgeruch und niedrigem Beckenrand bevorzugen (Man riecht Trichloramin ab einer Konzentration von etwa 0,2 mg pro m³ als den typischen Hallenbadgeruch, der als „Chlorgeruch“ empfunden wird)
  • Ausgiebiges Duschen von allen Eltern und Kindern vor und nach jeder Kursstunde
  • Schwimmwindeln für die Kinder
  • Kein Untertauchen der Kinder
  • Wasserschlucken vermeiden, wo möglich
  • Zurückhaltung bei Säuglingen / Kleinkindern mit einem deutlich erhöhtem familiären Allergierisiko (es kann vermehrt zu Sensibilisierungen und auch Asthma-Erkrankungen kommen)
  • Teilnahme nur wenn Eltern und Kind Spaß am Babyschwimmen und Aufenthalt im Wasser haben

Diese Liste ist auch als Dokument in unseren Downloads verfügbar.

Ich stille mein Baby und es hat Blähungen. Was kann ich dagegen tun?

Bei Blähungen von Säuglingen soll die stillende Mutter auf blähende Lebensmittel verzichten, d.h. (Rosen-)Kohl, Zwiebeln, Erbsen, Bohnen, Linsen, Knoblauch, Sellerie, Karotten, Rosinen, Bananen, Pflaumen, Aprikosen, Weizenkleie, Vollkornbrot sowie stark gewürzte Speisen.

Auch Kohlensäure (Selters, Malzbier etc.) kann Blähungen verursachen.
Meist gut vertragen werden dagegen: Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier, Reis, Mais, Popkorn, Nüsse, Schokolade

Wenige Gemüsesorten: Kopfsalat, Tomaten, Brokkoli, Blumenkohl, Spargel
Einige Früchte: Kirschen, Trauben, Wassermelonen

Außerdem versuchsweise 3 Tage Verzicht auf Milch- u. Milchprodukte.
Wenn kein Effekt eintritt, kann die Mutter die Milchprodukte wieder zu sich nehmen.

Sonst : Zuerst darf Butter gegessen werden,
nach 1 Tag harter Schnittkäse ,
dann nach 3 weiteren Tagen Joghurt,
wieder nach 3 Tagen kann Quark probiert werden und
zum Schluss kann nach 3 weiteren Tagen Milch wieder eingeführt werden.

Diese Liste ist auch als Dokument in unseren Downloads verfügbar.

Was ist das Seh-/Amblyopie-Screening?

Alles Wissenswerte über das Seh-/Amblyopie-Screening finden Sie auf der Seite „Amblyopie-Screening“ oder als Dokument in unseren Downloads.

Wie sollte die Ernährung meines Kind bei akuter Durchfallerkrankung aussehen?

Bestehender Flüssigkeits-(Gewichts)verlust:
innerhalb von 3-4 Stunden verlorene Flüssigkeit wieder zuführen:
Orale Rehydrationslösung (ORL) in der vorgeschriebenen Verdünnung in Wasser gekühlt / mit Zimmertemperatur zunächst teelöffelweise verabreichen (z.B. ein Teelöffel alle ein bis zwei Minuten). Tritt kein Erbrechen mehr auf, können die Menge gesteigert und der Abstand der Gaben vergrößert werden.

Laufende Verluste durch anhaltenden Durchfall oder Erbrechen:

Gabe von ORL zwischen den Mahlzeiten.

Nach vier bis sechs Stunden sollen die Kinder wieder ihre gewohnte Nahrung erhalten.

  • Gestillte Säuglinge können zwischen dem Füttern der ORL angelegt werden (kein Umsetzen auf eine Säuglingsmilch oder Spezialnahrung während / kurz nach dem Durchfall)
  • Nicht gestillte Säuglinge erhalten ihre gewohnte Säuglingsmilchnahrung in häufigen kleinen Mahlzeiten.
  • Säuglinge, die eine hypoallergene Säuglingsmilch (H.-A.-Nahrung) erhalten, bekommen diese weiter (keine andere Säuglingsmilch auf Kuhmilch- oder Sojabasis)
  • Erhielt der Säugling schon vor der Durchfallerkrankung Beikost, kann diese wieder gefüttert werden.
  • Kleinkinder erhalten eine für ihr Alter angemessene Kost, zu Beginn z.B.
    ◦ Brot mit Aufstrich,
    ◦ Nudel-, Kartoffel- oder Reisgerichte,
    ◦ Hafer- oder Grießbrei,
    ◦ Salzstangen,
    ◦ Suppen (Kartoffelsuppe, Möhrensuppe)
  • Falls kein Erbrechen auftritt, zunehmend auf normale Kost übergehen.

Heilnahrung o.ä. ist nicht sinnvoll.
Apfelsaft, Birnensaft und sehr süße Speisen sollten gemieden werden.
Cola-Getränke sind ungeeignet.
Selbst hergestellte Saft-Zucker-Salz-Wasser-Mischungen (z.B. 1 Teelöffel Traubenzucker und 1 Prise Salz auf 250 ml Wasser) können erst bei Kindern über zwei bis drei Jahren genutzt werden, wenn die Kinder keine ORL nehmen, sie in
gutem Zustand sind und es in Absprache mit dem Arzt geschieht.


WEITERE HILFEN

… finden Sie als Dokumente bei unseren Downloads.

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Wir nehmen Kinder und Eltern in ihren Persönlichkeiten und Beziehungen wahr, stärken sie, und zeigen Wege zum Gesundwerden auf.

Kinder- und Jugendärztepraxis
Dr. Heimo Polchau

Lehmberg 7
24103 Kiel

Tel.: 0431-2400240
E-Mail: praxis@polchau.de

Diagnose- und Behandlungsverfahren

  • Diagnostik und Behandlung akuter Erkrankungen
  • Vorsorgeuntersuchungen vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen
  • Impfungen
  • Neugeborenen- und Säuglingssprechstunde
  • Kinder-Pneumologie und Allergologie
  • Sozialpädiatrie
  • Diagnostik
  • Therapie
  • Ernährungsberatung

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DER SPRECHZEITEN:

Öffnungszeiten der kinderärztlichen Bereitschaftsambulanz
im Städtischen Krankenhaus Kiel, Chemnitzstr. 33

Mo, Di, Do, Fr : 19– 21 Uhr
Mi : 17 – 21 Uhr
sowie Sa, So und Feiertags:
10 – 21 Uhr


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BEREITSCHAFTSDIENST

Tel. 116 117
(in der Regel keine Kinder-/Jugendärzte)


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SITUATIONEN

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